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X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Heidi Gröger
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SUMMARY:FINDET STATT --- Perlen der Polyphonie
DESCRIPTION:Perlen der Polyphonie \nGambenconsort phantasm \nLaurence Dreyfus\, Diskantgambe und Leitung; Jonathan Manson\, Altgambe; Heidi Gröger\, Bassgambe; \nWerke a3 von Bach\, Bevin\, Byrd\, Gibbons\, Locke\, Purcell und Tomkins; \nObgleich das Gamben-Consort in England viel später als auf dem Kontinent\nzur Blüte gelangte\, bewegte sich doch das Repertoire dafür von Anfang an auf\nsehr hohem Niveau. Dieses Programm zeigt\, dass und in welchem Maße das\nenglische Oeuvre für Gamben-Consort von oft ausgeklügeltster Kontrapunktik\ndurchdrungen ist. Bescheidene drei Stimmen reichen aus\, um die\nfaszinierendsten kontrapunktischen Strukturen zu flechten\, und darüber\nhinaus liebten es die Komponisten\, für diese Besetzung in gewagten\nHarmonien und komplexen Rhythmen zu schwelgen.\nIn Sermone blando\, a 3 (einem Hymnus für die katholische Laudes) stellt\nWilliam Byrd seine Fertigkeiten in der Komposition über Themen\nGregorianischer Gesänge unter Beweis. Seine Three Fantasias\, a 3 sind später\nentstanden\, und vereinen auf das Trefflichste konzentrierten Kontrapunkt und\ndichteste Expressivität.\nDie überraschenden Werke für Gamben-Consort von Orlando Gibbons\nzeichnen sich durch Konzentration und Stimmigkeit aus.\nMatthew Locke beeinflusste Henry Purcell sehr stark mit seiner Vorliebe für\nstilisierte Tänze\, und Purcell selbst blieb es &#8211; in seiner charakteristischen und\nbrillanten Weise und mit perfektem Gefühl für harmonische Raffinesseüberlassen\, die englische Tradition der Fantasia für Gamben-Consort noch\neinmal zu einem Höhepunkt zu führen.\n&#8211;\nJohann Sebastian Bach schließlich bemühte sich Zeit seines Lebens darum\,\nden strengen Kontrapunkt nicht als \,Augenmusik‘ erscheinen zu lassen. Das\nist insbesondere aus dem Titel der Kunst der Fuge ersichtlich\, der eben\ngerade von der Kunst der Fuge spricht\, nicht von ihrer Künstlichkeit oder\nKunstfertigkeit. Die Idee\, dass eine Fuge lyrisch und expressiv sein könne\, ist\neine bedeutsame Errungenschaft in der Geschichte des Kontrapunkts\, und die\nDoppelfuge Contrapunctus 8 aus der Kunst der Fuge kann als perfektes\nBeispiel dafür angesehen werden: Ein fesselndes Musikstück\, gerade auf\nGrund der Art und Weise\, wie Bach die Mittel der Fugenkomposition &#8211;\nkontrapunktische Rotation und Stimmenverteilung &#8211; dramatisch einsetzt. \n
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